21 Tage „Gebet zuerst“ im Januar

Vom 14.-24.9.20 fand unsere erste Gebetsinitiative als Gemeinde statt. Jeden Abend von 19-20 Uhr war die Kirche offen und es versammelten sich regelmäßig zwischen 15 und 25 Menschen, um miteinander zu beten. Nach einer kurzen Begrüßung, einer Zeit des Lobens mit Liedern und einem Impuls zum Abend hatten die Teilnehmer Zeit, persönlich zu beten. Der zweite Teil des Abends stand dann jeweils unter einem besonderen Thema, für das laut gedankt und gebetet wurde. Die Teilnehmenden haben diese Abende als sehr stärkend erlebt. 

Da der Wunsch nach einem einstündigen Gebetsabend dadurch noch verstärkt wurde, gibt es seit Oktober wöchentlich an jedem Donnerstagabend „Fokus Jesus“, einen Gebetsabend für die ganze Gemeinde in der Kirche. Dieser Abend ergänzt den bereits bestehenden Gebetskreis, der sich alle zwei Wochen für persönliches und Gemeindegebet trifft, sowie die verschiedenen anderen Gebetszeiten in St. Matthäus.

 

21 Tage Gebet im Januar 2021

Im Januar beginnen wir das Jahr wieder mit der Gebetsinitiative „Gebet zuerst“ – dieses Mal mit 21 Tagen vom 10. – 30. 01. 2021. 

Man sagt, dass sich eine Gewohnheit nach 21 Tagen einstellt. Und so ist es der Wunsch, dass durch unsere Gebetsinitiativen gute Gebetsgewohnheiten gebildet werden. Wir ermutigen in diesen 21 Tagen, gerne alle nicht notwendigen Gemeindeaktivitäten zugunsten des Gebets stark zu reduzieren oder gar ausfallen zu lassen. 

Es wäre schön, wenn viele sich die Zeit nehmen können, zum Gebet in die Kirche zu kommen. Aber auch wenn dies nicht möglich ist, geht es darum, Gott täglich persönlich im Gebet zu suchen und ebenso für die Anliegen der Gemeinde zu beten.

Wer Material zum Thema Gebet wünscht, kann sich gerne an das Büro oder direkt an mich wenden. Thomas Bachmann

 

Der Terminkalender für die Initiative „21 TAGE GEBET ZUERST“ im Januar 2021

 

Im Folgenden beschreibt Thomas Bachmann unser Anliegen der „Initiative Gebet zuerst“.

Gemeinsame Tage des Gebets in St. Matthäus

Aus einer Sehnsucht eine Gewohnheit werden lassen

Vor einigen Jahren habe ich begonnen, einen Wachstumsplan zu verfolgen. Dieser Plan beinhaltete, dass ich jeden Tag 10-15 Minuten für persönliches Wachstum in unterschiedlichen Bereichen über Monate investieren wollte und es auch tat. Unter anderem beinhaltete dieser Plan die Themen „Ziele setzen“ und „Prioritäten verfolgen“.

Zum ersten Mal in meinem Leben sind mir die Augen aufgegangen darüber, warum vieles im Leben einfach nicht passiert. Nicht im persönlichen Leben, nicht im Arbeitsleben, nicht im Gemeindeleben. Wie viel Gutes wissen wir und wir sind auch überzeugt, dass es richtig ist, aber wir tun es nicht- doch, wir tun es, aber nur für eine kurze Zeit und hören dann wieder damit auf.

Es liegt daran, dass wir „das Gute“ nicht täglich oder mindestens regelmäßig so lange tun, bis es zu einer guten Gewohnheit geworden ist. Für diesen Prozess gibt es keine Abkürzung und auch keinen Ersatz für Disziplin. Das gilt auch für unseren Glaubensweg als Einzelne und als Gemeinde.

 

Zwei Gebetsphasen im Jahr

Damit die Aufforderung des Paulus an Timotheus und die Gemeinde, die er betreuen musste (dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen 1. Tim 2,1), nicht verhallt, sondern auch in St. Matthäus noch tiefere Wurzeln schlagen kann, wollen wir uns eine gute Gewohnheit des gemeinsamen Gebets aneignen. Beginnend mit diesem Herbst planen wir, dass sich die Gemeinde zweimal im Jahr zu längeren Gebetsphasen trifft. Im September für 10 Tage und im Januar für 21 Tage.

Das tägliche gemeinsame Gebet für eine Stunde (19.00-20.00 Uhr) soll ausdrücken, dass wir vor allem Gott vertrauen für unser Leben und für Seine Gemeinde, die Er unter uns baut. Gemeinsam wollen wir neu die Freude entdecken, Zeit mit Jesus zu verbringen, ihn zu loben und ihm unseren Dank zu bringen. Vor allem geht es darum, „mit Ihm Gemeinschaft zu haben“ und als Einzelne und als Gemeinde im Heiligen Geist erneuert zu werden. Nicht nach dem Motto zu leben: „Bitte segne, Herr, was wir alles geplant haben!“, sondern „Zeige uns, Herr, was du segnen willst, damit wir es tun!“

Im Epheserbrief 2,10 steht: „Wir sind Gottes Werk, geschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ Das Gebet hilft dabei, für diese vorbereiteten Werke sensibilisiert zu werden.

Täglich wollen wir für konkrete Bereiche in der Gemeinde danken und bitten, für die Leiter und Mitarbeiter und für die Menschen, > denen gedient wird. Täglich wollen wir uns auch persönlich zurüsten und uns vielleicht dadurch einen tieferen Zugang zum Gebet schenken lassen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich/ihr euch auf dieses Vorhaben einlassen wollt. Wir ermutigen bewusst, in diesen Phasen, auf andere Treffen zugunsten des Gebets zu verzichten.

Die Idee dieser Gebetsphasen verfolgen mittlerweile viele Gemeinden und berichten von sehr positiven Erfahrungen und Auswirkungen auf die Gemeinde und ihre Mitglieder.

Thomas Bachmann

 

Lorenz Meier

Datum

30. Dezember 2020