Was Paulus mit einem Smartphone gemacht hätte

Ein Update zu Instagram, YouTube und Co.

Schon der Apostel Paulus hat seine Botschaft dorthin getragen, wo die Menschen damals waren: in Briefen, auf Marktplätzen und auf den Straßen des Römischen Reiches. Hätte er damals schon ein Smartphone gehabt, hätte er es ganz sicher genutzt. Aus meiner beruflichen Tätigkeit entstand die Idee, Techniken aus dem Direct-Response-Marketing und Erfahrungen aus der digitalen Online-Welt für unsere Gemeinde nutzbar zu machen. Seitdem hat sich daraus einiges entwickelt – und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Das große Ziel ist es, Menschen zu erreichen, die noch nicht im Glauben stehen oder schon lange nicht mehr in der Kirche waren. Zugleich wollen wir den digitalen Raum mit christlichen Inhalten füllen und Einblicke in unsere Gemeinde geben. Ausgangspunkt dafür sind die großartigen Predigten in St. Matthäus, mit denen wir reich beschenkt sind. Aus ihnen wählen wir die prägnantesten Gedanken aus und erstellen daraus kurze Videoclips, die wir auf den jeweiligen Plattformen veröffentlichen.

Manche fragen sich vielleicht, warum wir immer wieder Ausschnitte aus Predigten posten, die mancher schon kennt, oder warum wir so häufig ähnliche Inhalte veröffentlichen. Das lässt sich einfach erklären: Während Einblick und Ausblick vor allem unsere Gemeindeglieder erreichen, sprechen wir über die sozialen Medien ganz andere Zielgruppen an. Dafür 

nutzen wir die Algorithmen von YouTube, Instagram und Facebook, die von hoher Frequenz und Regelmäßigkeit leben.

Ich selbst habe jahrelang christliche Medien online konsumiert, bevor ich überhaupt einen Schritt in eine Kirche gesetzt habe. Ohne diese ständigen kleinen „Wassertropfen“, diese vielen Wiederholungen über Jahre hinweg, wäre ich vermutlich nicht zum Glauben gekommen. Genau darum brennt mein Herz so sehr für 

dieses Thema!

Beeindruckende Zahlen seit März

Seit dem 23. März sind bereits 168 Kurzvideos entstanden:

YouTube: Die Shorts wurden 281.588 Mal aufgerufen, 3.017 Mal mit „Gefällt mir“ markiert und 105 Mal kommentiert. Die Zahl der Abonnenten stieg von 2.923 auf 3.107.

Instagram: Seit März konnten wir 114.523 Aufrufe, 3.486 Interaktionen und 157 neue Follower verzeichnen. Allein in den letzten 90 Tagen gab es 1.040 Likes und 26 Kommentare.

Facebook: Seit dem 23. März erreichten wir 113.646 Aufrufe.

Abgesehen von den starken Predigten wäre das alles ohne unser engagiertes Technikteam unmöglich: Sie stehen jede Woche hinter den Kameras und Monitoren und leisten eine extrem wertvolle Arbeit. Ein riesiges Dankeschön an jeden Einzelnen von euch!

Was rund um den Alphakurs passiert ist

Da normale Social-Media-Beiträge meist deutschlandweit und von Algorithmen abhängig ausgespielt werden, haben wir für den Alphakurs auf bezahlte Werbeanzeigen gesetzt. 

So konnten wir gezielt regionale Reichweite in Hochzoll und Umgebung buchen – ähnlich wie bei einem Plakat an der Friedberger Straße, nur eben digital.

Anfang des Jahres haben wir dafür 15 Videos zu Themen wie Spiritualität, Sinn des Lebens und Jesus gedreht. Das hat riesigen Spaß gemacht! Auch wenn wir ins Schwitzen kamen und mit gefühlt tausend Zetteln hantierten, haben unsere Pastoren das extrem professionell gemeistert. Ein besonderer Dank geht an unsere Freundin aus dem ICF, Kirsten Bühne, ohne die wir vermutlich mehrmals den Faden verloren hätten.

Für diese Videos wurden eigene Webseiten erstellt, die sich rund um den Alphakurs drehen. Dieses System können wir nun für jeden weiteren Kurs wiederverwenden. Ein schöner Nebeneffekt: Andere Gemeinden haben uns zurückgemeldet, dass sie diese Aktion ermutigt hat, selbst neue Wege auszuprobieren.

Dazu haben wir als Team gedruckte Einladungen verteilt – quasi als „Postboten des Herrn“. In sieben Tagen wurden rund 5.000 Flyer in Hochzoll ausgetragen; dafür sind wir mehr als 20 Kilometer gelaufen! Herzlichen Dank an Miriam und Samuel für ihren tatkräftigen Einsatz. Allein über die Flyer-Aktion haben sich sieben Personen gemeldet. Das zeigt: Der Hunger nach Jesus ist da und jeder Aufwand lohnt sich!

Fazit

Insgesamt haben sich durch alle Aktionen rund 34 Menschen angemeldet, die vorher keinen Bezug zu St. Matthäus oder der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Heilig Geist / Zwölf Apostel hatten. Jede einzelne Anmeldung zeigt, dass Gott Menschen auf ganz unterschiedlichen Wegen zu sich ruft.            

Sebastian Richter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Matthäus Redakteur

Datum

31. Oktober 2026