Jesus praktisch erleben

Wie einige Menschen aus unserer Gemeinde Jesus ganz praktisch nachfolgen –

 

Ein wahres Alltagsabenteuer –

Frühstück ist fertig. Kaffeeduft erfüllt den Raum. Ich zünde eine Kerze an und spreche laut ein Gebet und werde mir bewusst, dass Gott da ist und mit uns in den Tag geht. Friedlich, entspannt und ruhig würde ich den Kaffee gerne genießen… Gerade noch wollte ich sagen: „Pass auf

–dein Glas Milch fällt gleich um.“

Und schon ist es passiert.  Das 5. mal in dieser Woche? Ach ich habe aufgehört zu zählen.

Wir sind Familie Dreier. Vater, Mutter mit drei Kindern. Gustav, kommt dieses Jahr in die Schule. Theresa (4) würde am liebsten gleich mit und unser Gabriel, der seinen ersten Geburtstag gerade feiern durfte.

Wir sind dankbar für unsere Kinder. Manchmal bleibt die Welt stehen vor Glück und wir atmen tief ein und genießen den Moment. Manchmal sind wir so wütend, dass nur tief durch atmen hilft. Himmelhochjauchzend und Grottentiefschlecht – alles dabei. Ein wahres Alltagsabenteuer. Seit fast 6 Jahren sind wir Geliebte, Liebende und Eltern. Für uns beide ist der Glaube an Gott die Quelle der Hoffnung und der Kraft. Alltagsrituale wie die Kerze, Tischgebet, Tagesrückblick und Dankbarkeit aussprechen, Kinder segnen, Bibelgeschichten und wie wir von ihnen lernen, gehören bei uns in den Alltag. Ein Leben zwischen Vorstellungen, Hoffnungen, Wünschen, Enttäuschungen, Versagen und Neubeginn. Unser Haus soll ein Haus der Gnade sein – Space for Grace –weil Gott barmherzig ist, wollen wir barmherzig sein, mit uns und unseren Kindern. Zwei Gedanken geben uns immer wieder Kraft durch den Corona Alltag – Wir halten zusammen!

Und morgen ist ein NEUER TAG! – Morgen ist ein NEUER ANFANG! – Die Kinder ausgeschlafen und die Nerven ausgeruht.

Familie Dreier

 

Gott heilt heute noch, er befreit und berührt

Für mich bedeutet mit Jesus zu leben, ihm nachzufolgen. In ihm zu wandeln. Es war ein langer Prozess, bis ich verstanden habe, was dies bedeutet und wie ich es umsetzen kann. Gott hat mir gezeigt, dass ich da anfangen muss, wo er sein Werk vollbracht hat: am Kreuz. Ich bin jetzt schon eine Geheiligte, jetzt schon voller Kraft und ich weiß, wer ich bin in ihm. Ich nehme alles, was Jesus über mich und sich sagt, im Glauben an. Dadurch geschieht vieles nicht mehr aus meinen eigenen Bemühungen heraus, sondern aus dem Bewusstsein, dass Gott durch mich wirkt. Manchmal spielen die Gefühle nicht immer mit, was uns herausfordern kann. Ich habe gelernt, mich zu entscheiden, für Leute zu beten, sie anzusprechen, für Gott mutig zu sein, auch wenn ich mich nicht danach gefühlt habe. Gott bin ich sehr dankbar dafür, dass er mich schon am Anfang meines Glaubens auf die Straße mit anderen gezogen hat. Ich konnte gleich anwenden, was ich wusste. Gott heilt, befreit und berührt, heute noch. Und er kann mich dafür einsetzen. Es kostete mich Mut, aber je mehr ich es ihm zuliebe versuchte, damit Menschen zu Christus kommen, desto einfacher wurde es, und so konnte ich viele Erfahrungen sammeln.

Davon möchte ich euch gerne erzählen, damit ihr ermutigt werdet, dass Gott dies auch durch euch tun kann.

Letztes Jahr im Sommer durfte ich Leute mittaufen, darunter einen Mann, der 30 Jahre alt war. Von klein an hatte er eine so starke Allergie auf alles Mögliche, dass er nicht einmal Besuch empfangen konnte. Er war eingeschränkt bei seinem Essen, konnte kaum Früchte essen oder Tee trinken.

Seine Mutter war in okkulte Praktiken verwickelt, als sie mit ihm schwanger war. Der Teufel hatte also auch eine Rolle gespielt. Gott aber zog ihn zu sich und er verstand das Evangelium. Bevor er im Wasser getauft wurde, musste er noch eine Wiese überqueren. Er traute sich aber nicht und sprach seine Befürchtung aus, er könnte allergisch reagieren. Es könnte lebensbedrohlich sein, wenn sein Körper es nicht erträgt.

Da sagte ich im Glauben zu ihm: „Gib mir mal deine Hand“. Er gab sie mir und ich fing an zu beten: „In Jesu Namen, Allergie geh jetzt weg, ich zerstöre sie. Das Immunsystem ist jetzt perfekt“. Danach lief er vorsichtig über die Wiese bis zum See. Und er war verblüfft: Keine Reaktion. Und er tauchte seinen Fuß in den See und meinte: „Wow, kalt“. Und ich sagte in dem Moment aus Glauben: „Es wird jetzt warm in Jesu Namen“. Er machte große Augen: „Hä? Willst du mich veräppeln? Das wurde jetzt warm – genau in dem Moment, als du das gebetet hattest!“ Und er erkannte an diesem Tag, wie lieb ihn Gott hatte und wie herrlich er ist.

Ich ruhte einfach in Christus, hatte selbst gar nicht viel darüber nachgedacht, ob Jesus dies wirklich tun kann. Ich hatte aber seiner leisen Stimme geglaubt, und einfach ausgesprochen, was ich meinte, gehört zu haben.

Glaube erfordert Taten und Worte, so wird Glaube lebendig. Und Gott will, dass es lebendig in uns wird. Wir alle sind Gottes Mitarbeiter durch den Heiligen Geist – allein durch seine Kraft – darauf können wir uns stellen! Amen.

Linh Nguyen(23 J.) ist  in Tabor Studierende für Theologie und absolvierte sechs Wochen lang ihr Gemeindepraktikum in St. Matthäus

 

 

Geführt vom Heiligen Geist –jederzeit, an jedem Ort

Gott geht wunderbare Wege! Das durfte ich erleben, als ich bei einer Krankenkasse eine Auskunft brauchte und von einer jungen Mitarbeiterin sehr freundlich beraten wurde. Da sie so nett, geduldig und hilfsbereit war, frage ich sie nach ihrem Namen. In ihrem Namen kam das Wort „Eden“ vor, woraufhin es in meinem Geist „klick“ machte. Ich brachte das Gespräch ohne Probleme auf den Garten Eden und fragte sie, ob sie die biblische Bedeutung dieses Gartens kenne: mit Adam und Eva, ihrer Gemeinschaft mit Gott, dann ihrer Versuchung, ihrem Misstrauen gegen Gott und wie sie dem Versucher in Gestalt der Schlange mehr glaubten als Gott und von der einzig verbotenen Frucht aßen, weil sie selbst sein wollten wie Gott etc. Die Folge war ihre Vertreibung aus dem Paradies, aus der liebenden Gemeinschaft mit Gott!

Ich fragte sie, ob sie wisse, wie man wieder in eine innige Herzensbeziehung zu Gott kommen könne. Sie wusste es nicht, wollte aber mehr erfahren. Ich gab bereitwillig und freudig Auskunft.

Dann erzählte ich ihr, wie ich selber zum Glauben an Jesus Christus gekommen war, nachdem ich durch eine Lebenskrise angefangen hatte, in der Esoterik und in fernöstlichen Religionen Hilfe und Antworten zu finden – natürlich vergeblich, aber z. T. sehr gefährlich! Da nahm mich eine Bekannte mit in einen Gottesdienst im Missionswerk in Karlsruhe.

Pastor Siegfried Müller zeigte uns das himmlische Erbe, das für uns bereit liegt und das wir bekommen können, wenn wir unser Leben Christus übergeben. Wie bei einer Testamentsübergabe müsste man allerdings das Testament auch lesen, was ein Hinweis auf das Lesen der Bibel war.

Als er uns anbot, zur Lebensübergabe an Jesus nach vorne zu kommen, stolperte ich mit anderen weinend dorthin, überwältigt von dem, was mit mir geschah! Wir gaben unser Leben Jesus, dankten ihm für seine Liebestat am Kreuz – und in dem Moment wusste ich, dass ich den gefunden hatte, den ich gesucht hatte: Es war Jesus! Erst in dem Moment meiner Lebensüber­gabe an Ihn wusste ich es. Welch ein Geschenk!

Die junge Zuhörerin versprach am Ende unseres so gesegneten Gesprächs Gott und sich selbst, dass sie sich einen ganz besonders schönen Platz suchen werde, um dort ihr Leben Jesus zu übergeben, um fortan mit ihm und zu seiner Freude zu leben, ganz sein Eigen zu sein. Halleluja!

Welche Ehre und welche Freude, Gottes Werkzeug sein zu dürfen und mitzuerleben, wenn jemand zu Jesus findet! Gott führt uns in die Werke, die er zuvor in Christus bereitet hat, auf dass wir in ihnen wandeln – zum Lobe seiner Herrlichkeit!

Christa Gast

 

 

Von Jesus gerufen

 Getauft und aufgenommen in die katholische Kirche in Österreich, aufgewachsen in einem Umfeld, in dem Glaube eher formeller Natur war, war meine Beziehung zu Gott alles andere als lebendig. Kirche war für mich ein autoritäres Konstrukt, eine Pflicht, der ich ab und an im Laufe der Schulzeit nachkommen musste. Mit Gott assoziierte ich Unterwerfung, Ausgeliefertsein, Angst. Kein sehr schönes Bild, das mich aber nicht davon abhielt, tiefer in die Religion einzutauchen. Ich ergriff jede Gelegenheit, die sich mir in der Schule bot, um Arbeiten und Präsentationen zum Thema zu erarbeiten. Wie unterscheiden sich Buddhismus und Christentum? Kann es sein, dass Bibel und Stoa uns ähnliche Botschaften vermitteln, nur anders ausgedrückt? Warum herrscht Streit zwischen unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften? Ich wollte wissen, was dahintersteckt. Wer dahintersteckt. Doch bewusst war mir das zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Zu glauben war in meiner sozialen Gruppe verpönt, nur Weltliches hatte Gewicht – Schönheit, Geld, Macht – Werte, die mir nicht viel bedeuteten. Weshalb ich auch immer eine Außenstehende blieb. Mein Unglück wuchs, wurde zu Selbstzerstörung. Ich zog mich zurück. Da war niemand, mit dem ich über meine Fragen sprechen konnte. Dachte ich. Bestimmt hätte mir ein Pfarrer weiterhelfen können, doch mit der katholischen Kirche hatte ich längst abgeschlossen. Bis ich eines Tages, viele Jahre nachdem ich mich vom Glauben abgewandt hatte, meine heute sehr liebe Freundin kennenlernte. Sie ist die Tochter eines evangelischen Pfarrers und lud mich ein, einen Gottesdienst in ihrer Kirche zu besuchen. Immer noch war mein Hunger groß, also stürzte ich mich auf das Angebot. Ich war nicht sofort überzeugt. Ich hatte gelernt, meinen Wunsch, Gott nahe zu sein, vor anderen zu verstecken. Meine Reise sollte noch einen längeren Umweg vorsehen.

Im Zuge meiner Ausbildung zur Yogalehrerin las ich einen Teil der „Upanishaden“ und die „Bhagavad Gita“, essenzielle Lektüre des Hinduismus. Im Hinduismus sowie im Yoga wird davon ausgegangen, dass man durch das Befolgen von Regeln und Anweisungen – selbstverständlich ist es viel komplexer als ich hier nun darstellen kann – einen Zustand der Erleuchtung und Einheit mit Gott erreichen kann. Und hier wurde ich stutzig, denn ich war mir sicher, dass ich bereits mehrmals in meinem Leben Gottes Gegenwart fühlen konnte. Eine Leistung meinerseits war dafür nicht notwendig und es widerstrebte mir, zu glauben, dass Gott etwas sei, das durch menschliche Fähigkeiten erfahrbar würde. Dann könnte ihn lediglich eine kleine Gruppe Menschen kennen lernen. Es übersteigt meine Logik, doch ich wusste jetzt, Gott ist bei mir und sieht mich.

Schließlich kam ich nach einem weiteren Zwischenstopp in Italien nach Bayern. Ich hatte keinen Anschluss und der Lockdown erschwerte das Kennenlernen meiner neuen Mitmenschen. Früher zog es mich immer in die Natur, wenn ich einsam war, doch nun lebte ich plötzlich in der Stadt. Mein erster Impuls brachte mich in die örtliche evangelische Kirche. Ich war dort allein an einem ruhigen Nachmittag. Ich setzte mich auf die Kirchenbank, nahm die Atmosphäre in mich auf und sagte still in mir: „Gott, ich bin da. Ich gebe mich dir hin. Bitte, sei bei mir, mein Herz ist offen.“ Und da fühlte ich ihn ganz deutlich. Glücklich, beschützt, aufgenommen und von ganzem Herzen umarmt. Das musste die Liebe Jesu sein. Jesus hat mich mein ganzes Leben lang gerufen. Das weiß ich jetzt. Und ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich endlich hingehört habe und mit ihm meinen Weg weitergehen darf.

Sabine Gleiss

 

 

 Mit Jesus leben

 Seit ich Jesus mit 22 Jahren persönlich kennenlernen durfte, d.h. mir bewusst wurde, wer Er ist und was Er für mich getan hat, trage ich die Sehnsucht in mir, das zu erleben, was die ersten Jünger mit Jesus erlebt haben. Ich muss leider sagen, dass ich durch viele Jahre des Christseins, des Theologiestudiums und verschiedener Prägungen ein wenig den einfachen Glauben an das Evangelium und die Kraft Gottes verloren hatte.

Sicherlich habe ich Jesus als meinen Herrn und Retter nie verloren, aber heute kommt es mir doch so vor, als hätten „Gemeinde“ oder „Mission“ – also durchaus wertvolle Themen – Jesus Christus von der Mitte meines Herzens vertrieben.

Aber Gott sei Dank, seit Mitte 2020 habe ich eine innere Erneuerung erleben dürfen, die bewirkt hat, dass Jesus wieder im Zentrum steht – vor Gemeinde und vor allem anderen. Und das erlebe ich als heilsam. Warum? Weil ich mich wieder – wie zu Beginn meines Glaubens – als einfachen Jünger/Nachfolger Jesu sehe und erlebe. Ich lebe jeden Tag mit Jesus. Ich lebe wie seine Jünger nach seiner Auferstehung und nach Pfingsten mit dem Heiligen Geist, der mein Leben täglich führen darf wie er will. Ich lebe mit dem Glauben, dass ich andere Menschen zu Jesus führen darf und dass durch meine Gebete Menschen geheilt werden. Warum? Weil es Gottes Wille im Evangelium ist. Weil es seine Worte im Johannesevangelium sind: Ihr werdet meine Werke tun und ihr werdet noch größere tun, denn ich gehe zum Vater. Begonnen hat alles mit einer ersten Heilung, deren Zeuge ich vor einer Bereitschaftspraxis letzten Herbst geworden bin. Selbst als Patient stand ich in der Schlange, als ich bemerkte, wie sich ein Mann vor mir vor Schmerzen krümmte und sich auf seine Frau stützte. Innerlich bewegt fragte ich ihn, ob er starke Schmerzen habe. Er bejahte und ich fragte, ob ich beten dürfte. Verwundert gestattete er es mir und ich befahl dem Schmerz im Rücken zu gehen. Nach meiner Rückfrage bestätigte er, dass es weniger sei, aber noch wehtat. Ich betete ein zweites Mal. Nun beugte er sich runter und wieder hoch. Er wiederholte diese Bewegung und war fassungslos. Seine Frau fragte mich, ob ich Arzt sei und eine Praxis hätte. Ich sagte, dass ich Christ sei und dass Jesus diese Heilung vollbracht hat. Wir unterhielten uns noch kurz und dann musste ich mich verabschieden. Die beiden waren Muslime, aber hatten nun erlebt, dass Jesus sie liebt und den Mann von seinen Schmerzen erlöst hat. Seither lebe ich jeden Tag mit der Erwartung göttlicher Begegnungen und möchte dieses Leben nie wieder eintauschen. Nicht mehr das Programm meines Tages soll mich beherrschen, sondern ich will immer bereit sein für Seine göttlichen Unterbrechungen, dass Er mich zu den Menschen führen kann, die gerade seine Berührung brauchen.

Thomas Bachmann

 

 

Briefe zur Ermutigung

Ich liebe es, Post zu bekommen. Es ist jedes Mal ein Glücksgefühl, wenn ich zwischen all den Rechnungen und Werbeprospekten einen handgeschriebenen Brief in meinem Postfach entdecke. Durch mein Studium bedingt, habe ich in mehreren Städten in Deutschland gelebt und die unterschiedlichsten Orte mein Zuhause genannt. Auf dieser Weise durfte ich viele Menschen kennenlernen und großartige Freundschaften schließen. Briefe sind für mich ein wichtiger Weg, um mit diesen Personen in Kontakt zu bleiben.

Als ich mich für Jesus entschied und mit ihm ganze Sache machte, wollte ich auch eine Freundschaft mit dem Heiligen Geist schließen. Aber wie macht man sowas? Wie lebt man in Freundschaft mit einem göttlichen Wesen, das noch schwieriger zu greifen ist als Jesus oder der Vater? Jesus selbst sagte über den Heiligen Geist: „Es ist das Beste für euch, dass ich fortgehe, denn wenn ich nicht gehe, wird der Ratgeber nicht kommen“ (Johannes 16). Es ist ihm also äußerst wichtig, dass wir den Heiligen Geist kennenlernen und in unserem Leben empfangen. Ein paar Zeilen weiter fährt Jesus fort, dass der Heilige Geist uns von dem erzählen wird, was Er im Himmel gehört und gesehen hat. Als ich das zum ersten Mal hörte, konnte ich es fast nicht glauben – der Heilige Geist verherrlicht Gott, indem er mir Offenbarungen aus dem Himmel weitergibt. Wenn er mir erzählt, was er bei Gott gehört hat und mich am himmlischen Geschehen teilhaben lässt! Das wollte ich auf jeden Fall erleben und will es immer noch! Ein Bekannter empfahl mir damals den Heiligen Geist nach Ermutigungen für meine Freunde zu fragen, um so in die Kommunikation mit dem Geist Gottes einzutreten und ihn besser kennenzulernen. Hier konnte ich Nichts falsch machen – die Bibel fordert uns auf, unsere Glaubensgeschwister zu ermutigen. Seither schreibe ich meine Briefe mit dem Heiligen Geist und erlebe erstaunliche Wunder. Nicht selten erhalte ich Nachrichten von Freunden und Bekannten, die mir voller Verwunderung davon berichten, wie die Sätze in meinem Brief ihnen Antworten brachten, sie dadurch ins Gespräch mit Gott geführt wurden, oder sie genau im richtigen Moment als Trost ankamen. Der Heilige Geist ist Ratgeber und Helfer, er weiß am besten, was meine Freunde brauchen.

Ich möchte auch Sie dazu ermutigen, Briefe, Sprachnachrichten oder einfach eine SMS mit dem Heiligen Geist zu verfassen. Nehmen Sie sich einen kurzen Augenblick. Welche Person kommt Ihnen in den Sinn, die dringend eine Ermutigung gebrauchen könnte? Werden sie still und fragen Sie den Heiligen Geist, was der Vater gerne zu der jeweiligen Person sagen möchte. Hier könnten Sie z.B. fragen: Heiliger Geist, was denkt Gott über diese Person? Wie möchtest Du Deine Liebe zu ihr ausdrücken? Was schätzt Du besonders an ihm oder ihr? Gott ist ein guter Gott und liebender Vater. Der Heilige Geist wird ihnen Worte der Annahme, Ermutigung und Liebe in die Gedanken setzen. Seien Sie mutig und vertrauen Sie darauf, dass Gott durch Sie sprechen möchte. Sie könne die leise Stimme des Heiligen Geistes wahrnehmen.

Gebet: Heiliger Geist, ich lade Dich neu in mein Leben ein. Erfülle mich mit Deinem Frieden. Mach mich empfindsam gegenüber Deinen Impulsen und hilf mir, danach zu handeln. Zeig mir, wer Gott ist und was er über mich denkt. Ich möchte Dein Freund sein.

Charlotte Boucsein

 

 

Albrecht Fietz

Datum

14. März 2021